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mea culpa

Gleich neben dem Eingang rechts hängen im Raumeck zwei gestrickte Wollbahnen herab. In den taubenblauen Strick sind jeweils die Worte „mea“ und „culpa“ – zu Deutsch „meine Schuld“ – in weißer Schrift eingestrickt. Die beiden Wollbahnen sind ein wenig aufgetrennt und die Schriftzüge schon teilweise aufgelöst.  Die losgelösten Fäden liegen als Knäuel auf dem Steinboden.

 

„Mein Gedanke war, eine künstlerische Arbeit zu machen, die das Auflösen der Schuld und das eigene Zutun dazu greifbar macht. Mit dem Ziehen an den Fäden löst sich der Schriftzug „mea culpa“ auf.“ (Iris Christine Aue)

 

Die künstlerische Installationen fügt sich in das Gesamtkonzept zur Neugestaltung der Seitenkapelle Neufelden ein, das von Christa Aistleitner entwickelt und umgesetzt wurde.

 

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